CSRD/ESRS-Bericht
Vollständiger CSRD/ESRS-Bericht
Für wen und Ausgangslage
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Unternehmen und Konzerne, die zu einer CSRD/ESRS-Berichterstattung verpflichtet sind
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Unternehmen und Konzerne, die freiwillig CSRD/ESRS anwenden wollen
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Tochterunternehmen, die Unterstützung bei Zulieferungen an den Konzern benötigen
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Teams, die erfahrene Fachkräfte für die Erstellung des jährlichen CSRD-Berichts benötigen
Ihr Nutzen
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CSRD/ESRS sicher erfüllen, Governance- und Prozesse effizient und regulatorisch fundiert ausrichten
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Datenqualität erhöhen, Definitionen, Kennzahlen, Quellen prüfungssicher implementieren & dokumentieren
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Konsistenz mit Finanzabschluss sichern, gesamthafte Zeitpläne und Fristen
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Prüfungsrisiken reduzieren, prüfbare Daten, Kontrollen und Nachweise mit WP-Unterstützung etablieren
Unser Vorgehen
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Projekt aufsetzen, inkl. Projektzeitplan, Finanzkalender Verantwortlichkeiten, Liefer- und Prozessketten
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Doppelte Wesentlichkeit durchführen, inkl. Berichtsgrenzen, Stakeholder, Wertschöpfungskette
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Datenmodell und Prozesse aufbauen, inkl. Gap-Analyse, Kontrollen, Taxonomie, sofern anwendbar
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Test-Lieferung, Prüfung, Go-Live unterstützen inkl. Schulung und Übergaben in die Linienverantwortung
Ihre Ergebnisse
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Prüfungssicherer vollständiger CSRD/ESRS-Nachhaltigkeitsbericht
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Doppelte Wesentlichkeit als zentraler Baustein eines ESG-Managements sowie wesentliche ESG-Themen
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Implementierte Berichtsprozesse, Governance-Strukturen, Daten- und Bewertungsmodelle
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Konzept- und Prozessdokumentation, Templates zu Kennzahlen und Nachweise für die Prüfung
30-Minuten Video-Call für Ihre Fragen
FAQ CSRD/ESRS-Bericht
Kurz: Dauer und Aufwand sind sehr projektspezifisch; nach einem kurzen Scoping planen wir gemeinsam mit einem realistischen Aufwandsrahmen.
Ein erstmaliger CSRD/ESRS-Bericht ist ein umfangreiches Vorhaben und hängt stark von den Gegebenheiten Ihres Unternehmens oder Konzerns ab. Wichtige Einflussfaktoren sind u. a.:
Größe, Umfang und Komplexität des Unternehmens oder des Konzerns
Umfang der Wertschöpfungsketten, Produkte, Dienstleistungen
Datenlage und Systemlandschaft
Interne Kapazitäten und eigenes Ambitionsniveau
Ein frühzeitige Vorbereitung für die Erstberichterstattung ist sehr wichtig, da die erstmalige Berichterstattung typischerweise deutlich aufwendiger ist als die folgenden.
Sofern Sie Nachhaltigkeitsberichte bereits erstellen, so können viele der Inhalte übernommen werden. Dadurch sind Prozesse bereits etabliert, im Unternehmen sind Übung und Daten bereits vorhanden. Entsprechend sinkt die Projektdauer. Lassen Sie uns gemeinsam den Projektrahmen besprechen, gerne in einem kostenfreien Erstgespräch.
Kurz: Unklare Verantwortungen, späte Daten-Lieferungen, inkonsistente Definitionen sowie unzureichende Kommunikation an Projekt-Stakeholder.
Wir empfehlen einen Projekt-Sponsor auf Management-Ebene sowie eine eindeutige und klare Kommunikation der Wichtigkeit und Priorität des Projekts. Damit ist ein wichtiger Baustein gelegt.
Ferner sollte das Projekt Fortschritte transparent kommunizieren, relevante Stakeholder frühzeitig einbinden und etwaige Termine ankündigen. Bei Konzernen müssen auch die nationalen und internationalen Tochtergesellschaften informiert werden. Dedizierte Verantwortliche bei den Zuliefereinheiten sollten Teil des Projekts sein.
Ein Hinweis: Die Umsetzung der CSRD/ESRS beinhaltet notwendige Elemente eines Change-Managements. Solche Projekte profitieren stark von einer offenen, transparenten und lebendigen Unternehmenskultur. Wir empfehlen in solchen Projekten auch die kulturelle und menschliche anzusprechen und einzubeziehen.
Kurz: Benötigt werden: Projektleiter:innen und -Mitarbeiter:innen, Entscheidungsgremien, Fachkräfte aus verschiedenen Bereichen wie beispielsweise Produkt, Vertrieb, Personal, IT, Finance und andere.
Nachhaltigkeit wird oft als Querschnittsfunktion bezeichnet. Wenn Nachhaltigkeit im Unternehmen erfolgreich sein soll, dann braucht es viele Organisationseinheiten, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Nur so kann ein Nachhaltigkeitsmanagement funktionieren und nur so kann eine Berichterstattung effizient aufgesetzt werden.
Wir empfehlen Neben einem Projektleiter:innen und Projektmitarbeiter:innen, einen Projekt-Sponsor auf Managementebene zu etablieren, der die Priorität und Wichtigkeit des Projekts festlegt. Ein Gremium aus wichtigen Stakeholdern sollte wesentliche Entscheidungen treffen und ebenfalls regelmäßig informiert werden.
Kurz: Für die Berichterstattung werden viele Nachweise und Daten in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance benötigt.
Die Daten selbst ist sehr vielfältig und heterogen. Für alle Daten erstellen wir Steckbriefe und definieren Verantwortlichkeiten.
Die doppelte Wesentlichkeitsanalyse funktioniert als Filter um zu ermitteln, über welche Themen zu berichten ist. Sowohl für die doppelte Wesentlichkeit wie auch für den Bericht werden E-, S- und G-Daten und -Informationen benötigt. Konkrete Beispiele sind:
Informationen zu Geschäftsmodell, Wertschöpfungskette, Produkte, Dienstleistungen
Richtlinien zu wesentlichen Unternehmensprozessen, wie Beschaffung, Einkauf, Personal
Verbrauchsdaten zu Material, Energie, Wasser
Geo-Daten zu Standorten für die Klimarisikoanalyse
Die gute Nachricht ist: Viele der notwendigen Daten und Informationen sind erfahrungsgemäß bereits vorhanden. Insofern müssen nicht für jedes Thema Daten erst generiert werden. Sofern das Unternehmen bereits eine Nachhaltigkeitsberichterstattung durchführt, sind Strukturen implementiert, die auch für Zwecke der CSRD/ESRS hilfreich sind.
Wenn Daten fehlen, dann ist es explizit möglich mit Schätzwerten zu arbeiten. Eine entsprechende Methodik muss dann allerdings entwickelt werden.
Kurz: Ja. Prozesse, Dokumentation, Erkenntnisse aus ISO-, EMAS-, oder ESG-Rating-Zertifizierungen können häufig auf CSRD/ESRS-Anforderungen gemappt werden.
Vorhandene Prozesse und Kennzahlen können übernommen werden, wenn sie den Anforderungen der ESRS entsprechen. Verbleibende Lücken schließen wir gezielt. So steigt die Akzeptanz, und der Aufwand kann verringert werden. Auf diese Weise kann das CSRD/ESRS-Projekt Effizienzen heben und Doppelarbeiten vermeiden.
Ein Beispiel hierzu: Gemäß ISO 14001 wurde im Unternehmen ein Prozess zur Verbesserung der Energieeffizienz implementiert. Wesentliche Merkmale sind beispielsweise die Messung des Energieverbrauchs und die Einleitung von Maßnahmen zur weiteren Reduktion des Verbrauchs. Diese Aspekte können wir zur Bestimmung der Wesentlichkeit der Auswirkungen des Energieverbrauchs heranziehen. Die Messung des Verbrauchs kann für die Ermittlung der Kennzahl ESRS E1-7* herangezogen werden. Die implementierten Prozess und Maßnahmen können als Input für Anforderungen E1-4* und E1-5* herangezogen werden.
* Referenzen auf Draft Amended ESRS v2.0; im ESRS Set 1 sind die Angaben E1-2, E1-3 sowie E1-5 gemeint
Kurz: Zu Beginn nicht zwingend. Wir arbeiten tool-unabhängig. Eine IT-Lösung kann allerdings sinnvoll sein, sobald sie Mehrwert im Prozess und bei der Datenqualität liefert.
Viele Projekttätigkeiten können ohne IT-Unterstützung durchgeführt werden. Allerdings können IT-Lösungen Effizienzen und Synergien heben. Wir empfehlen im Projekt zu analysieren, ob eine und ggf. welche IT-Lösung für Ihr Unternehmen sinnvoll ist.
Eine IT-Lösung ist vor allem sinnvoll bei:
Scope 3-Treibhausgasemissionen,
hohe Anzahl an Gesellschaften, Standorte und Datenlieferanten,
hoher Datenumfang und heterogene Datenquellen,
strenge Prüfungs- und IKS-Anforderungen,
Wunsch zur Automatisierung.
Für das spätere iXBRL/ESEF-Tagging des Nachhaltigkeitsberichts ist eine Softwarelösung allerdings de facto erforderlich, da dies ohne Software nur äußerst schwer umsetzbar ist.
Kurz: Wir mappen Aktivitäten, trennen Taxonomie-fähig (Eligibility) und Taxonomie-konform (Alignment) und berechnen Umsatz-, CapEx- und OpEx-Quoten.
Die Taxonomie sollte im Projekt nicht vergessen werden, da sie, sofern für Ihr Unternehmen anwendbar, ein verpflichtender Teil einer Nachhaltigkeitsberichterstattung ist. Auf Wunsch können wir die Implementierung der Taxonomie ebenfalls unterstützen.
Das übliche Projektvorgehen ist wie folgt:
Aktivitäten-Mapping / Eligibility / Taxonomie-Fähigkeit: Abgleich der Geschäftstätigkeiten mit den Taxonomie-Anforderungen (Technische Bewertungskriterien).
Alignment: Analysieren der taxonomie-konformen Aktvitäten anhand der vorgegebenen DNSH- und Mindestschutz-Kriterien (Minimum Safeguards).
KPI-Berechnung: Ermittlung der Umsatz-, CapEx- und OpEx-Quoten (bei Finanzunternehmen GAR)
Etablieren eines gesamthaften Prozesses, inkl. regelmäßigen Updates, Ermittlung der Kennzahlen, Datenflüssen, Verantwortlichen, Dokumentation
Kurz: Wir verzahnen den Nachhaltigkeitsprozess fest mit dem Finanzkalender: gemeinsame Zeitpläne und Fristen.
Die Finance-Abteilung ist ein wichtiger Stakeholder und damit auch der Finanzkalender. Denn der Nachhaltigkeitsbericht ist verpflichtender Teil des Lageberichts. Darüber hinaus können vereinzelte Finance-bezogene Informationen auch für den Nachhaltigkeitsbericht relevant sein (z.B. bei den Taxonomie-Kennzahlen). Vor Hintergrund ist eine frühzeitige Abstimmung zwischen dem CSRD-Projekt und der Finance-Abteilung erforderlich.
