ESG-Management
ESG-Strukturen implementieren oder gezielt erweitern
Für wen und Ausgangslage
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Mittelgroße und große Unternehmen, die ein umfassendes ESG-Management aufbauen oder skalieren wollen
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Unternehmen mit umfangreichen externen Anforderungen durch Geschäftspartner, Kunden, Banken
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Unternehmen, die doppelte Wesentlichkeit als Steuerungsprinzip einführen möchten
Ihr Nutzen
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Standardisieren und verankern, Governance- und Prozessmodelle regulatorisch fundiert ausrichten
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ESG integrieren, in Strategie, Planung, Entscheidungen, Risiko einbinden
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Sichtbar machen, durch Kennzahlen, Maßnahmen, Verantwortung, Prozesse transparent steuern
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Prüfung vorbereiten, prüfbare Nachweise und effiziente Abschlussprozesse ermöglichen
Unser Vorgehen
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Zielbild definieren auf Basis von Geschäftsmodell, Produkte, Dienstleistungen
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Doppelte Wesentlichkeit operationalisieren, inkl. Stakeholder und Wertschöpfungskette
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Prozesse und Kontrollen aufsetzen, inkl. Daten, Quellen, Verantwortlichkeiten
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Go-Live gemeinsam steuern, Verantwortung in die Linie übergeben und auf Wunsch begleiten
Ihre Ergebnisse
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ESG Operating Model, inkl. definierter Governance, Verantwortlichkeiten, Prozesse
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Bewertungsmodell für nachhaltigkeitsbezogene Auswirkungen, Risiken und Chancen
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Individuelle Nachhaltigkeitsaspekte, inkl. Datenmodell, Kennzahlen-Steckbriefe,
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Konzept- und Prozessdokumentation, Templates zu Kennzahlen und Nachweise für die Prüfung
30-Minuten Video-Call für Ihre Fragen
FAQ ESG-Management
Kurz: Wenn Sie Nachhaltigkeit unternehmensweit strukturiert steuern möchten, liefert das ESG-Management ein System auf Basis der doppelten Wesentlichkeit, das Ihre Leistung ganzheitlich sichtbar und steuerbar macht.
Die doppelte Wesentlichkeit ist ein umfangreiches Managementprinzip. Sie hilft, die relevanten Themen zu bestimmen, Ziele und Kennzahlen (KPIs) abzuleiten und Maßnahmen zu priorisieren. Das ist auch ohne Berichtspflicht sinnvoll: Banken, Kunden und Investoren fragen zunehmend strukturierte ESG-Informationen ab. Mit einem solchen System können Sie gegenüber Geschäftspartnern konsistent und belastbar kommunizieren.
Unser ESG-Management wird als gesamthaftes Modell implementiert, inkl. Governance, Rollen und Prozessen. Es definiert Datenmodelle und Kontrollen und verankert ESG auf Wunsch in Strategie, Planung und Risiko.
Selbstverständlich ist das Projekt um die Berichterstattung nach CSRD/ESRS erweiterbar.
Kurz: Der ESG-Kompass ist ein vereinfachtes Vorgehen, während ESG-Management ein vollumfängliches Managementkonzept ist.
Wir haben den ESG-Kompass speziell für die Bedürfnisse kleinerer und mittlerer Unternehmen (KMU) entwickelt. Er schafft Orientierung und Priorisierung und bildet einen Einstieg ins ESG-Management, ohne die Organisation zu überfordern. Der Start ist häufig einfacher als vermutet.
Das hier beschriebene ESG-Management richtet sich vor allem an größere oder komplexere Unternehmen, die ein umfassendes Konzept wünschen. Es orientiert sich stärker an der doppelten Wesentlichkeit, arbeitet mit weniger Abkürzungen und braucht mehr Input, um Governance, Ziele, Kennzahlen, Daten und Kontrollen tragfähig zu verankern.
Beide Konzepte sind modular aufgebaut: Viele starten mit dem ESG-Kompass und skalieren in einem Folgejahr zum umfassenden ESG-Management, ohne Doppelung, da Inhalte, Definitionen und Verantwortlichkeiten übernommen werden können.
Im Falle einer CSRD-Pflicht ist eine vollständige doppelte Wesentlichkeitsanalyse erforderlich. Der ESG-Kompass reicht nicht aus.
Kurz: Dauer und Kosten sind projektabhängig; nach einem kurzen Scoping-Gespräch und auf Basis der Projekterfordernisse definieren wir einen realistischen Zeit- und Aufwandsrahmen.
Dauer und Aufwand hängen maßgeblich von folgenden Faktoren ab:
Größe und Struktur des Unternehmens (Gesellschaften, Standorte, Geschäftsmodell, Produkte, Dienstleistungen, Wertschöpfung)
Datenlage und Systemlandschaft
Reifegrad bestehender Prozesse und Richtlinien
Interne Kapazitäten und Ambitionsniveau
Bisherige Erfahrung und etablierte Prozesse
externe Anforderungen
Wir empfehlen, interne Fachkräfte bereitzustellen, die im Projekt mitarbeiten. Häufig ist notwendiges Spezialwissen in Fachabteilung bereits vorhanden, etwa in den Produkt- und Personalabteilungen. Die Zuarbeit dieser Kolleginnen und Kollegen ist hilfreich. Mit internem Engagement können Kosten reduziert werden.
Im Rahmen eines Scoping-Gesprächs klären wir die konkreten Projekterfordernisse und vorliegenden Rahmenbedingungen. Darauf basierend können wir eine Aufwandsschätzung vornehmen.
Im Ergebnis erstellen wir ein individuelles und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Konzept.
Kurz: Eine IT-Lösung ist nicht zwingend, kann aber im weiteren Verlauf sinnvoll sein.
In vielen Unternehmen lohnt es sich, die ersten Schritte mit vorhandenen Mitteln (z. B. Office, Dokumenten-Plattformen) zu gehen. Software ersetzt keine unklaren oder fehlenden Definitionen oder Verantwortlichkeiten. Deshalb strukturieren wir erst Prozesse, Datenquellen, Kontrollen und Rollen.
Eine professionelle IT-Lösung kann allerdings Prozesse beschleunigen, effizienter gestalten und damit insgesamt professionalisieren. Auf Wunsch unterstützen wir Sie bei der Auswahl einer Software-Lösung.
Eine IT-Lösung ist umso sinnvoller, je mehr der folgenden Faktoren zutreffen:
Umfangreiche Scope 3-Treibhausemissionen,
viele Gesellschaften, Standorte und Datenlieferanten,
hohe Anzahl verschiedener Daten-Lieferanten,
hoher Datenumfang und heterogene Datenquellen,
strenge Prüfungs- und IKS-Anforderungen,
Wunsch zur Automatisierung.
Kurz: In der Praxis bewährt sich ein kombinierter Ansatz: Grundsätzliche Anforderungen und Standards werden zentral festgelegt. Für die Umsetzung ist die Einbindung dezentraler Einheiten sinnvoll.
Ob zentral, dezentral oder hybrid sinnvoll ist, hängt von Strategie, Organisation, Systemlandschaft und bestehenden Prozessen ab. In Konzernen funktioniert meist ein Target Operating Model mit zentralem Mindeststandard (Governance, Policies, Kennzahlen-/Datenkatalog, Kontrollen) und lokalen Ausprägungen. So bleiben Datenqualität, Vergleichbarkeit und Prüfbarkeit gewahrt, während Einheiten die operative Realität abbilden.
Lassen Sie uns sprechen, welcher Ansatz für Ihr Unternehmen am besten geeignet ist.
Beachten Sie: Im Falle einer Berichterstattung nach CSRD/ESRS bedarf es einer Aggregation der zu berichtenden Inhalte auf Konzernebene.
Kurz: Als Wirtschaftsprüfer antizipieren wir Prüfungs- und Revisionsanforderungen und machen Governance, Daten und Kontrollen von Beginn an prüfungs- und revisionssicher.
Konkret bedeutet das, wir erstellen Konzeptdokumente, in denen Annahmen, Inputs, Modelle beschrieben sind. Dazu gehören auch Kennzahlen-Steckbriefe (Definition, Quelle, Berechnung, Owner) sowie Prozess-Dokumente (Flowchart, Kontrollbeschreibung) und Organigramme.
Dazu kann es sinnvoll sein eine (konzernweite) Test-Lieferung (sogenannter Dry-run), ggf. mit einem reduzierten Datenumfang, vorzunehmen.
Wir empfehlen den Nachhaltigkeitsprüfer frühzeitig einzubinden. Damit lassen sich viele Fragen bereits vor der eigentlichen Berichtssaison klären.
Kurz: Wir starten beim Status Quo und schließen Lücken systematisch und bei Bedarf und Möglichkeit priorisiert.
Fehlende Unterlagen sind in einem solchen Projekt normal. Wir definieren ein notwendiges Kennzahlen- und Informationsset. Dort wo Lücken bestehen, können vielfach Schätzwerte unter Angabe der Input und der Schätzmethodik verwendet werden. Wir empfehlen, die Datenqualität gezielt zu erhöhen um den hohen Anforderungen gerecht zu werden.
Die gute Nachricht ist: Vieles ist häufig bereits vorhanden, etwa Einkaufs- und Vertriebsrichtlinien, Lieferanten- und Personaldaten, Energie- und Entsorgerrechnungen oder Zertifizierungen (z.B. ISO, EMAS). Eine übliche Projektaufgabe besteht darin, all die notwendigen Informationen systematisch in ein ESG-Managementsystem zu integrieren.
Sollte die doppelte Wesentlichkeit im Zusammenhang mit einem CSRD-Bericht prüfpflichtig sein, so ist die Lückenschließung umso wichtiger.
